Die rote Liste
Wir zeigen Ihnen klar und übersichtlich Statistiken darüber, wieviele und welche Arten zurzeit in der Schweiz gefährdet sind. Jeder Pflanze in unserer Datenbank - welche alle Arten, die in der Schweiz in freier Natur vorkommen - ist ihr Gefährdungsstatus zugeordnet. Die Datengrundlage dafür bietet das Bundesamt für Umwelt der Schweiz, das BAFU (2008).
• zu den Statistiken
Weiter führt das BAFU auch genaue Statistiken über gefährdete Tierarten in der Schweiz. Das Bild ähnelt dem der Pflanzen. In unseren Themengebieten können Sie sich über gefährdete Tierarten weiter informieren.
Warum sind soviele Arten in der Schweiz bedroht?
Nur rund die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten der Schweiz ist derzeit noch ungefährdet. Der mit Abstand wichtigste Grund für diese derart hohe Zahl an bedrohten Arten ist der Verlust von Lebensraum. Die Verbauung der Gewässer in den letzten 150 Jahren hat zu einem dramatischen Rückgang jener Tier- und Pflanzenarten geführt, die zwingend auf Feuchtgebiete angewiesen sind. Tatsächlich sind es vor allem diese Arten, die stark bedroht oder teilweise in der Schweiz gar schon ausgestorben sind. Das lässt sich besonders gut am Beispiel der Amphibien und Reptilien beobachten, bei denen rund 80% aller Arten bedroht sind - traurige Spitzenreiter.
Wenn wir die Vielfalt in der Schweiz erhalten wollen, müssen wir zwingend wieder Bach-, Fluss- und Seeauen schaffen, indem wir Verbauungen und Dämme an Ufern sämtlicher Gewässer lösen. Durch die Schaffung neuer Auengebiete wäre eine Umkehrung des Trends hin zum Artenverlust in der Schweiz möglich.Neben dem Verlust von Lebensräumen spielen invasive Neophyten eine wichtige Rolle.
Die Vögel
Die Vögel sind ein sehr wichtiger Indikator für den Zustand der Natur insgesamt. Dank Hilfemassnahmen und diversen Schutzprojekten hat sich die Lage vieler Vögel in letzter Zeit glücklicherweise wieder verbessert, aber besonders Vögel, die Feuchtgebiete als Ihren Lebensraum nutzen, sind nach wie vor gefährdet. Ein Grossteil dieser Schutzprojekte haben wir der Vogelwarte Sempach zu verdanken!
Um genauere Angaben über die Gefährdung der einzelnen Arten zu erhalten, besuchen Sie bitte die Rote Liste der Brutvögel.



